Ritualdesign für die Ballettbühne

Zum Projekt

Das Projekt „Ritualdesign für die Ballettbühne“ untersucht den Tanz im europäischen Musiktheater zwischen 1650 und 1760 in einem multiperspektivischen Ansatz. In den Bühnenwerken der Zeit werden auf vielerlei Weise gesellschaftliche Aushandlungsprozesse thematisiert. Im Tanz und der zugehörigen Musik, mit speziell kodierten Kostümen, Requisiten und Bühnenbildern wurden auf den Musiktheaterbühnen Europas soziale wie nationale Grenzen markiert (oder in arkadischen Szenen aufgehoben) und transkulturelle Räume geöffnet.
Der Ritualgehalt dieser Darstellungen im Sinne einer vorgeschriebenen, symbolischen und formalisierten Handlung mit transformativer Kraft und Wirkung steht als erkenntnisleitende Fragestellung im Zentrum des Projekts. Mit Hilfe von Fallstudien zu frühneuzeitlichen Musiktheaterproduktionen in Paris, London, Mailand und Stuttgart wird der Konstruktion von Ritualen und Volkskultur im Theatertanz nachgespürt.

I. Paris und Umgebung

II. Stuttgart

III. London

in Vorbereitung

IV. Mailand

in Vorbereitung

Projektverantwortliche

Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe
Leitung: Dr. Hanna Walsdorf
Universität Leipzig
Institut für Theaterwissenschaft
Ritterstraße 16
04109 Leipzig

Förderer